Prozesskennzahlen

Prozesskennzahlen – Indikatoren für den unternehmerischen Erfolg

Alles was existiert ist das Ergebnis eines oder mehrerer Prozesse (Arbeitsabläufe). Auch der Erfolg vom Unternehmen hängt maßgeblich von den richtigen Prozessen ab. Letztendlich werden die anderen Faktoren durch adäquate Prozesse bestimmt. Eine gute Geschäftsidee ist nur erfolgreich, wenn sie erfolgreich umgesetzt wird. Nur wenn die Arbeitsabläufe so gestaltet sind, dass der Nutzen für die Kunden höher ist als der Aufwand um die Produkte/Dienstleistungen zu erstellen ist das Unternehmen erfolgreich.
Eine ständige Verbesserung der Prozesse ist erforderlich um im Wettbewerb bestehen zu können.

Prozesskennzahlen Definition

Ein wichtiges Mittel zum Managen von Prozessen sind Prozesskennzahlen. Sowohl für den innerbetrieblichen (unternehmensindividuelle Kennzahlen), als auch für den zwischenbetrieblichen (Branchen-Kennzahlen) Vergleich bilden Prozesskennzahlen einen Maßstab. Es sind quantitative Informationen, die in Form von Zahlen ausgedrückt werden. Dadurch können unter anderem die Effektivität (Fokus Output des Prozesses), Effizienz (Fokus liegt primär auf der Leistungserbringung), Stabilität und Compliance (beziehen sich auf Input und Leistungserbringung als auch auf den Output des Prozesses) der Prozesse abgebildet werden und Leistungsveränderungen auf das wirtschaftliche Ergebnis aufgezeigt werden.
Prozesskennzahlen helfen Ihnen bei ihrer Entscheidungsunterstützung, Regelung und Prüfung von Maßnahmen, aber sie sind auch im Zeitvergleich (Kennzahlensystem; bspw. Balanced Scorecard) von Bedeutung im Rahmen der operativen Frühwarnung. Dabei ist es möglich Teilkennzahlen, anhand einer Hauptkennzahl zu erstellen, um vorhandene Probleme in den jeweiligen Bereichen bewältigen zu können. Das interne Berichtswesen kann somit verbessert und so die Transparenz im Unternehmen erhöht werden.

Allgemeiner Nutzen der Prozesskennzahlen

  • Vergleichbarkeit ermöglichen
  • eine Basis für Benchmarking schaffen
  • Kommunikation von Zielen und Erwartungen
  • Ausrichtung des Unternehmens
  • Basis für eine Zielvorgabe schaffen
  • Basis für Strategieumsetzung und -kommunikation
  • Abläufe verbessern und steuern
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • Darstellung der Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Zielen und Erfolgsfaktoren
  • Besseres Verständnis  Fokussierung des Unternehmens und ihrer Mitarbeiter
  • Management der Prozesse in einem Unternehmen

Das Benchmarking Center Europe arbeitet mit der größten Kennzahlen-Datenbank der Welt (APQC) zusammen und bietet Kennzahlen auf Prozessebene und vergleicht Sie mit:

  • der jeweiligen Branche,
  • der jeweiligen Region,
  • der jeweiligen Größe
  • und allen Teilnehmern.

Durch die umfangreiche Kennzahlen-Verfügbarkeit müssen keine langwierigen Vorbereitungen getroffen werden und die Validierung ist gewährleistet um Kernkompetenzen zu beweisen und eindeutige Leistungslücken zu identifizieren.

Die vier häufigsten Messgrößen

  • Kosteneffizienz zeigt, wie gut die Betriebskosten verwaltet werden. Zu den wichtigsten Leistungsindikatoren gehören normalerweise Kosten pro Einheit, Kosten als Prozentsatz des Umsatzes, Kosten als Prozentsatz des Gesamtbudgets und tatsächliche Kosten im Vergleich zu den budgetierten Kosten. Unterstützende Indikatoren enthalten in der Regel disaggregierte Kosten pro Einheit und Kostenkomponenten als Prozentsatz der Gesamtsumme.
  • Mitarbeiterproduktivität gibt die Leistung für jeden Vollzeitäquivalent (FTE) an. Zu den Leistungskennzahlen gehören in der Regel Outputeinheiten (z. B. Rechnungen und Bestellungen) pro FTE und Arbeitsbelastung (z. B. Kunden und Hauptbuchkonten). Unterstützende Indikatoren konzentrieren sich in der Regel auf Faktoren, die die Mitarbeiterproduktivität beeinflussen, z. B. die Anzahl der Stunden pro FTE und die Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter.
  • Prozesseffizienz zeigt an, wie gut Prozeduren und Systeme den Betrieb unterstützen (d.h. wie reibungslos Prozesse fließen). Die wichtigsten Leistungsindikatoren können Fehlerrate und Prognosegenauigkeit enthalten. Unterstützende Indikatoren können sich auf Faktoren konzentrieren, die die Prozesseffizienz beeinflussen, wie z. B. die Systemausfallrate und den Grad der Prozessautomatisierung.
  • Zykluszeit gibt die Dauer an, um eine Aufgabe abzuschließen. Diese Leistungsindikatoren sind Messgrößen in Zeiteinheiten und können die Bearbeitungszeit und die Zeit zur Lösung von Kundenanfragen einschließen. Unterstützende Indikatoren konzentrieren sich üblicherweise auf Faktoren, die die Zykluszeit beeinflussen, wie zum Beispiel die Häufigkeit von Systemausfällen.
Erfolgsmaßnahmen für Prozessverbesserungs-Benchmarking

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